Altmörbitzer Geschichte

1280 wurde der Ort erstmals urkundlich als "dominus de merenbiz" erwähnt. Das Dorf wurde gerichtlich zur Burg und Rittergut Gnandstein anerkannt.

Altmörbitz
Durch den Tausch der Dörfer Rusdorf und Ehrlich erwarb Hildebrandt von Einsiedel im Jahre 1457 Altmörbitz. Heinrich von Einsiedel wurde 1488 mit Gerichtsbarkeit über den Ort von Ernst von Schönburg belehnt.

Altmörbitz war kirchlich sehr selbstständig und wurde 1525 evangelisch. Durch die Pest wurde die Einwohnerzahl stark reduziert. Kaiserliche Soldaten (Kroaten) überfielen 1632 das Dorf und brannten es völlig nieder. Übrig blieben nur die Kirche, die Pfarre und vier Häuser. Weil sich in dem Dorf kein Rittergut befand, konnte die Kirche entsprechend fest gebaut werden. Aus den noch erkennbaren Resten kann man eine Wehrkirche vermuten.

Die Frondienste wurden 1839 abgeschafft und der erste Gemeinderat gegründet. Das Pfarramt verlor seinen Stand 1917, darauf wurde die Kirchgemeinde nach Gnandstein eingemeindet.

Das Naturgebiet um Altmörbitz mündet in das des Kohrener Landes ein.