Die St. Martinskirche

St. Martinskirche
1349 bestätigte eine Urkunde, dass der Landesfürst das Kirchenpatronat ausübte. Durch den dreiseitig geschlossenen Chor erfolgte im 15. Jahrhundert die Erweiterung der Kirche. Die kirchlichen Zusammenhänge von Audigast, Kobschütz und Schnaudertrebnitz bestätigten sich durch die Kirchenrechnungen aus der Zeit von 1518 bis 1555.

Seit mindestens 1540 ist die St. Martinskirche eine Pfarrkirche. Die Umbauarbeiten erfolgten zwischen 1680 bis 1685 unter dem Patronatsherrn Hieronymus von Dreiskau. Ein barocker Turm sowie ein neues Kirchenschiff resultierte aus diesen Umbauten. Der Kirchenaltar hat einen altertümlichen Wiedererkennungswert. In der heutigen Zeit sind im Chor noch ursprünglich romanische Bauformen zu erkennen. Im Wesen ist die St. Martinskirche eine romanische Chorturmkirche. Ebenfalls ist aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts die Sakramentsnische im Inneren der Kirche zu bestaunen.
Ein Beinhaus (Gruft) wurde von 1518 – 1550 errichtet. An der Außenwand wurde im Jahre 1750 zwei Rokoko–Grabsteine befestigt.