Wachau – Auenhain

Östlich von Markkleeberg liegt der Stadtteil Wachau – Auenhain, welcher am 1. Januar 1994 eingemeindet wurde. Wachau ist ein Bauerndorf sorbischer Abstammung und wurde 1310 erstmals erwähnt.

Wachau - Auenhain
Geprägt wurde der Ort außerdem von der Völkerschlacht im Jahre 1813.

Heute noch ist der Ort von seinem großzügig angelegten Dorfplatz mit denkmalgeschützter Kirchenruine, den Resten des Rittergutes und den großen, teilweise ansprechenden Bauernhöfen geprägt.
Die Siedlung Auenhain, die für Veteranen des Ersten Weltkrieges erbaut wurde, gehört seit 1922 zu Wachau.

Nach 1965 rechneten die Wachauer jahrelang mit der Überbaggerung ihres Dorfes, was sich somit negativ auf Baumaßnahmen und Instandhaltung der Bausubstanz auswirkte. Zwischen 1967 bis 1972 wurden Cröbern und Crostewitz abgebaggert und 1976 die Umsiedlung der Anwohner des Vorwerks Auenhain veranlasst. Anschließend brachen die Bagger die Fernverkehrsstrasse durch. Die Angst, dass das Dorf endgültig der Braunkohle weichen musste, verschwand nach der Wende.

Reges Baugeschehen in frühester Vergangenheit setzte auf dem modernsten Gewerbegebiet der Region ein; die A 38 ist gegenwärtig im Baugeschehen.
Weitere Anziehungpunkte bilden der zukünftige Markkleeberger See, der sich direkt vor den "Toren" des Stadtteils befindet, und der Modellbaupark.