Böhlen, das Städtchen an der Pleiße mit einer großen Geschichte

Böhlen
Aus einer sorbischen Ansiedlung im frühen Mittelalter entwickelte sich die Gemeinde Böhlen. 1353 wurde sie erstmalig in einer Urkunde des Bischofs von Merseburg benannt.
Der historische Ortskern bestand aus Rittergut und Schloss (1979 abgerissen) sowie Kirche und Bauerngehöften.

Seit 1842 berührt die Bahnlinie Leipzig – Plauen das Dorf. Anlass genug zum Bau des Bahnhofes. Im Jahre 1924 ist Böhlen als größtes Braunkohlebergwerk der Welt im Gespräch.
Sieben Ortserweiterungen gingen einher mit industriellem Aufschwung zur Chemiestadt Böhlen.

Am 12. Oktober 1952 wurde das Kulturhaus "Otto Grotewohl" mit einem Saal von 1.000 Plätzen und Veranstaltungsräumen feierlich eröffnet. Direkt dahinter befindet sich ein wunderschöner Landschaftspark.

Erst 1964 erhielt die Gemeinde Böhlen das Stadtrecht.
In den letzten Jahren wurde viel gebaut und saniert. Seit 1993 erstrahlt das Rathaus im neuen Glanz.
Eine schmucke Stadt. Sehenswert! Ein Besuch gewährt einen Einblick in die Vergangenheit (Gründerzeitvillen) und zeigt die Entwicklung einer Industriestadt. Die 2001 eröffnete Heimatstube präsentiert Zeitzeugen und Gegenwärtiges.

Eine evangelische Kirche und katholische Kirche sind in Böhlen vertreten.

Der touristische Rad– und Wanderweg entlang der Pleiße führt von Leipzig nach Böhlen bis Thräna. Er bietet dem aktiven Menschen einen erholsamen Freizeitspaß.

Zudem wird auf dem Flugplatz Böhlen der Traum vom Fliegen wahr.

Lassen Sie sich von kulinarischen Köstlichkeiten und in der gepflegten Pension "Zur Eiche" verwöhnen. Die Jahnbaude ist als Gast– wie auch als Sportstätte nennenswert.

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann nehmen Sie teil unter www.stadt–boehlen.de.