Böhlener Jahnbaude

Diese Information wurde vom Geschichtsverein Böhlen u. U. e. V. übernommen.

Jahnbaude
In Böhlen gab es zwei Sportvereine den "Turnverein Jahn 1881" und den "Arbeiterturnverein".
Der Zwiespalt zwischen den Sozialdemokraten und Kommunisten war der Ausgangspunkt, dass die letztgenannten den Bau des Sportplatzes hinter der Neumühle verwirklichten und betreuten.

Der "Turnverein Jahn 1881" errichtete 1922 eine Turnhalle am Röthaer Fußweg. Im Frühjahr 1932 musste die Halle versteigert werden, der Turnkreis Leipzig übernahm die Einrichtung, was den Böhlenern erhebliche Verluste einbrachte.

1930 wurde die Turnhalle Jahnbaude durch einen Anbau erweitert, in dem sich eine gastronomische Einrichtung befindet.

Erwähnenswert ist, dass die Böhlener Fußballer 1977 erstmalig in der Oberliga der DDR spielten. Der Platz an der Jahnbaude wurde neben Betriebsfestspielen besonders zur Austragung der Oberligaspiele genutzt.