Die katholische Kirche Böhlens

Durch eine große Anzahl von Flüchtlingen, die meist aus katholischen Gebieten in Ostdeutschland während des Zweiten Weltkrieges vertrieben wurden, erhöhte sich die Anzahl der Gläubiger in Böhlen. Obwohl diese ihr ganzes Hab und Gut verloren hatten, brachten sie noch ungebrochene Energie zum Bau dieser Kirche auf.

Katholische Kirche
Die Grundsteinlegung erfolgte am 11. bzw. 12. Juni 1953 in der Jahnstraße. Aus umliegenden Abrissdörfern wurden die meisten Steine entnommen und nach Böhlen transportiert.
In dem Kirchenbau selbst steckten überwiegend Eigenleistungen.

Verdienste erbrachten auch die Gemeindemitglieder, da durch ihre Spenden in der damaligen schwierigen Zeit die Kirchenfenster gekauft werden konnten.

Die Einweihung der katholischen Kirche fand am 12. September 1954 unter dem Namen "CHRISTUS KÖNIG" statt.

Drei Jahre später, am 03. März 1957, verankerte man drei Glocken am Glockenstuhl der Kirche.

Ab 01. Juli 1955 wurde Böhlen zur Pfarrei erhoben.