Dreiskau–Muckern

Der Ort Dreiskau wurde 1317 als Trizko erstmals urkundlich erwähnt, Muckern 1433 als Mockeryn im Domarchiv Merseburg erstmalig benannt.

Dreiskau-Muckern
Das Zentrum des Dorfes bildet der wunderschön restaurierte Rittergutshof. In ihm befindet sich das Herrenhaus mit dem dazugehörenden Park. Er galt um die Jahrhundertwende als einer der Schönsten der Gegend. 1953 wurde das ehemalige Herrenhaus zur Zentralschule von Dreiskau, Muckern und Pötzschau umgebaut. Heute ist es das bekannte Göselhaus. Außerdem ist im Rittergutshof der örtliche Sportverein mit einer geräumigen und hochmodernen Mehrzweckhalle anzutreffen, der familiäre, liebevoll ausgestattete Dorfkindergarten, das Frauentechnikzentrum im Göselhaus und natürlich das Ökologische Landwirtschaftsschulheim.

Ein markantes Gebäude ist die um 1740 ⁄ 41 wieder erbaute Kirche, deren tatsächliches Alter nicht bekannt ist.

Dreiskau–Muckern hat in den letzten Jahren eine erstaunliche Geschichte hinter sich. Knapp der Zerstörung durch den Braunkohleabbau entronnen, war es 1993 fast entsiedelt.

Mittlerweile sind wieder 350 Einwohner in diesem kleinen Dorf. Heute wird die Region um Dreiskau–Muckern durch blühende Landwirtschaft geprägt.

Die 2003 beginnende Tagebauflutung und großflächige Aufforstungen rund um das Dorf verändern die Landschaft und werden dazu beitragen, dass der Standort in Zukunft noch mehr an Attraktivität gewinnt.

In Dreiskau–Muckern gibt es noch einen Pferdehof mit Namen "Birkenhof".