Wiprechtkirche Eula

Die Dorfkirche Eula–eine der ältesten in Sachsen–steht auf einer leichten Anhöhe und grüßt schon von weiten ins Land.

Wiprechtkirche Eula
Ihre Geschichte ist eng mit Graf Wiprecht von Groitzsch verflochten. Zwischen Leisnig und Groitzsch kam er der Sage nach, auf einer seiner Fahrten durch das Dörfchen Yla. Dort fand er im Jahre 1106 ein armseliges Holzkirchlein vor. Auf seine Kosten ließ er, eine steinerne Kirche erbauen.

Die Reste dieser Kapelle werden im Altarraum der Kirche vermutet. Ihren spätgotischen Charakter erhielt die Kirche im 15. Jahrhundert.

Im innern birgt die Wiprechtskirche eine Orgel des Bornaer Orgelbaumeisters Urban Kreuzbach, aus dem Jahre 1859 mit zwei Manualen und 18 klingenden Stimmen.