Stadt Frohburg

Frohburg
Die westsächsiche Kleinstadt kann auf eine 750–jährige, wechselvolle Geschichte zurückblicken und bildet das Tor zum Naherholungsgebiet Kohrener Land. Der Name und die Entstehung berufen sich auf die Errichtung einer deutschen Burg Ende des 10. Jahrhundert. Mit dem Schutz zweier wichtiger Handelsstraßen gelang es der Burg, die Königsmacht gegenüber den in der Umgebung schon ansässigen Sorben zu untermauern.

Mit den jeweiligen Übergängen durch die Wyhra kreuzten sich Straßen von Nord nach Süd und von West nach Ost. Als Burg mit Siedlung wird Frohburg 1233 urkundlich erwähnt.

Im selben Jahr fertigte der Burggraf Albert II aus Altenburg eine Schenkungsurkunde an, welche er an den heiligen St. Michael überreichte.

Die Stadt und die Kirche bildeten über Jahrhunderte eine Schicksalsgemeinschaft. Die Grundherren beriefen und bestätigten die Geistlichen. Frohburg besaß keine Rechte, keine Statuten und keine Verwaltungen, somit wurde das Geschehen vom Schloss aus direkt gesteuert. Der Mittler zwischen den Bürgern und der Grundherrschaft war einzig – ein so genannter Kommunenvorsteher. Den Status einer "Vasallenstadt" hat die Stadt Frohburg jahrhundertelang besessen.

Eine neue Verfassung wurde im Jahre 1831 in Sachsen durchgesetzt und somit erhielt die Stadtgemeinde ihre Selbständigkeit. 1840 verfasste die Stadt eine lokale Satzung mit allen Rechten und Pflichten für die Bürger. Die Eröffnung des staatlichen Amtsgerichts fand um 1856 statt und das Rathaus wurde im Jahre 1887 eingeweiht.

Schlosspark Frohburg Die Anfänge der Stadt verbanden sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Landwirtschaft, Weberei und Töpferei bildeten die Haupterwerbszweige. Immer wieder zerstörten verheerende Brände und der 30–jährige Krieg die Gebäude der Stadt, die die Entwicklung zurückdrängten.

Eine Rezession setzte um 1850 ein. Einen Lichtblick sah man 1883. Mit der Gründung und Expansion der Kattundruckerei entwickelte sich ein wirtschaftlicher Aufschwung. Entstehende Kohlekraftwerke um Borna und Altenburg schufen viele Arbeitsplätze.

In der DDR gestaltete sich die Entwicklung von Frohburg analog zu anderen Städten und Gemeinden.

1973 wurde Streitwald eingemeindet, um 1995 Greifenhain und im Jahre 1997 kamen noch Benndorf und Bubendorf hinzu. Auch Eschefeld, Frauendorf, Roda, Nenkersdorf und Schönau wurden am 01.01.1999 Ortsteile von Frohburg.

Im Jahre 1899 wurde der Centaurenbrunnen auf dem Marktplatz aufgestellt. Kurt Feuerriegel ist der Name eines Kunstkeramikers, welcher fest mit Frohburg verbunden ist. Sein "Töpfermuseum" wurde 1936 geschaffen und zum Wahrzeichen der Stadt erklärt.

Zum "Frohburger Dreieckrennen" kommen stets zahlreiche internationale und nationale Fahrer. Das traditionelle Motorsportrennen zieht Besucher wie Fans aus aller Welt in seinen Bann.

Heute leben in Frohburg ca. 4.300 Einwohner. Sie erreichen sie über die Hauptverkehrsstraße B 95 zwischen den beiden Großstädten Chemnitz und Leipzig! Zur Ansiedlung kleiner und mittelständischer Betriebe bietet die westsächsische Kleinstadt sehr gute Voraussetzungen.

Auch in Frohburg und deren Ortsteilen gibt es eine Mannigfaltigkeit an gastronomischen Einrichtungen.
Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann nehmen Sie teil unter www.frohburg.de.