Der Keessche Park

Der Keessche Park befindet sich am Rande des Cospudener Sees.

Kenner entdecken Überreste der englischen Gartenanlage und barocker Gebäude. Der Kurfürstliche Kammerrat und Leipziger Ratsherr Wolfgang Jöcher ließ im 18. Jahrhundert einen prunkvollen spätbarocken Park mit Wassergrabensystemen konstruieren. Der spätere Besitzer Walter Kees ließ den Park nach englischem Idealen umformen.Wirkungsvolle Brücken, Bänke mit Blumenschalen und Tore in der umgebenden Mauer zierten den Park.

 Der Keessche Park
An der größten neobarocken Toranlage Sachsens – dem Adlertor – kommt der Besucher nicht vorbei. Sie bildete den Eingang zum Anwesen der Familie Kees. Erich Walther Jakob Kees ließ diese von 1885 – 1895 erschaffen. Die Bezeichnung geht auf einem ehemaligen thronenden Adler zurück. Darunter wurde das Keessche Wappen, welches ein Posthorn krönt, eingemeißelt. Nur das beeindruckende Tor ist erhalten geblieben und hat sich nach seiner Modernisierung zum populären Fotomotiv entwickelt.
Gebäudeteile sind im Stil von Klassizismus und Neobarock "aufgefrischt". Von der Orangerie sind nur noch Reste des Mittelbaus zu erblicken.

Veränderungen sind vorgesehen. Ein privater Investor plant die Errichtung einer Praxisklinik, tagestherapeutischer Einrichtungen, einer Pension und eines Restaurants. Im "Bächlein" wird man wieder leis das Wasser plätschern hören. Durch diese Vorhaben wird der Park der Öffentlichkeit zugänglich bleiben und neue Anreize um den Cospudener See schaffen.