Geithainer Postmeilensäulen


Postmeilensäule Als 1712 die Post in Staatseigentum überging, wurden Pläne für dauerhafte steinerne Straßenbezeichnung erstellt. August der Starke beauftragte den Pfarrer Adam Friedrich Zürner, ein bedeutender Kartograpf seiner Zeit, mit dem Vorhaben, alle strategisch-wichtigen Standorte zu prüfen sowie Post– und Landstraßen zu vermessen.

9 Jahre später verabschiedete man die Bestimmung, an allen Straßen verschieden geformte Steinsäulen in Abständen von je einer Meile zu errichten. Große Distanzsäulen sollten vor den Toren sämtlicher Städte plaziert werden. Geithain besaß Unter– und Obertor und erhielt somit zwei Distanzsäulen. Die Order zur Anfertigung fiel im Mai 1727 an den Steinmetz Joh. Christian Häußler in Rochlitz.