Die Gnandsteiner Kirche

Um das 12. Jahrhundert wurde die wunderschöne Kirche mit der berühmten Gnandsteiner Tafelmalerei am Altar erbaut.

Der Patronatsherr Heinrich Hildebrand von Einsiedel war ein guter Freund von Martin Luther und somit wurde 1525 der erste Pfarrer (evangelisch) begrüßt.
Gnandsteiner Kirche Durch Hildebrand III. von Einsiedel wurde um 1640 die Familiengrablege mit neuen sandsteinigen Platten und lebensgroßen Standbildern entlang der Chorwände durch verschiedene Künstler ausgestattet. Hildebrand ließ auf jede Tafel der Einsiedel die guten Eigenschaften seiner Familienangehörigen in lateinischer Schrift zusammenfassen.

Die größte Instandhaltung begann 1817 mit dem Anbau der südlichen Vorhalle.

Im Jahre 1890 erfolgte der neue Einbau der heutigen Orgel (Kreuzbachnachfolger).
Ihr Erbauer war die Firma Schmidt & Berger aus Borna. Um 1909 erfolgte die zweite große Renovierung, wobei der Außenputz entfernt, das Gestühl ersetzt sowie die Grabplatten im Boden des Chorraumes entfernt wurden.

Kunstfreunde haben an der spätgotischen Burgkapelle mit dem sternförmigen Zellengewölbe und drei Flügelaltäre ihre Freude.