Einige bedeutsame Gesichtspunkte der
Stadt Groitzsch

Die Stadt Groitzsch entwickelte sich von einem Zentrum der Leichtindustrie im ehemaligen Kreis Borna zu einem anerkannten Unterzentrum mit überregionaler Bedeutung im neuen Landkreis Leipziger Land!

In den Pegauer Annalen wurde Groitzsch im Jahre 1039 erstmals erwähnt. Graf Wiprecht kam um 1073 nach Groitzsch und baute die Burg als große Festung aus. Im Schutz dieser Burg entstand die spätere Stadt Groitzsch.

Groitzsch erhält 1214 durch den Markgraf Dietrich sein Stadtrecht. Im Jahre 1647 fällt die Stadt an den Kurfürsten, infolgedessen verliert Groitzsch für ca. 200 Jahre seine Selbstständigkeit.

Groitzsch
Die erste mechanische Schuhfabrik in Groitzsch entstand im Jahre 1850. Folglich begann eine rasante wirtschaftliche Entwicklung, womit "Schustergreetzsch" im Volksmund geprägt wurde. 1878 erfolgte die Gründung der Feuerwehr in Groitzsch. Die Inbetriebnahme des Wasserturms sowie des Wasserwerks war im Jahre 1904.

Die Stadt feierte 1989 seine 950–Jahrfeier. 1999 wurde die Stadtmühle ausgebaut und eingeweiht. Die Fertigstellung des Museumskomplexes "Am Stadtturm" erfolgte 2001. Ebenso ist die Frauenkirche ein Blickfang.

In Groitzsch befinden sich das das Naturschutzzentrum Groitzsch und das Naturschutzgebiet "Pfarrholz", welches ein artenreiches Auenwaldbiotop beinhaltet. Der Großstolpener See lädt an heißen Sommertagen zum Baden ein. In seiner Umgebung können, für sportlich Interessierte, auch Wanderungen unternommen werden.

Mit den Schlachtrufen "Greetzsch Oho" begrüßen die Anhänger des Groitzscher – Karneval – Clubs (GCC) und die Groitzscher "Burgnarren" e.V. mit "Wiprecht Helau" jedes Jahr aufs Neue ihre Narren und Närrinnen.

Groitzsch vervollständigt sich durch 29 Ortsteile. Dazu gehören Altengroitzsch, Brösen, Großprießligk, Wischstauden, Audigast, Kobschütz, Schnaudertrebnitz, Auligk, Löbnitz–Bennewitz, Gatzen, Saasdorf, Michelwitz, Nöthnitz, Pautzsch, Maltitz, Kleinprießligk, Methewitz, Berndorf, Nehmitz, Kleinhermsdorf, Hemmendorf, Hohendorf, Oellschütz, Langenhain, Großstolpen, Cöllnitz, Droßkau, Obertitz sowie Pödelwitz. Insgesamt 8.846 Einwohner zählt die Stadt. Seit der Wende hat sich in den Ortsteilen und in der Stadt selbst sehr viel getan. Die Vision der blühenden Landschaften konnte demnach umgesetzt werden.

Zum Abklingen des langen Tages laden gastronomische Einrichtungen ein.

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann nehmen Sie teil unter www.groitzsch.de.