Stadtmühle Groitzsch

Die Stadtmühle wurde im Jahre 1803 bzw. nach dem Brand von 1930 in Groitzsch am Schnaudermühlgraben erbaut. Bis 1988 war sie in Betrieb.

Stadtmühle
Einen Teil des Mühlengebäudes erwarb die Stadtverwaltung Groitzsch 1998 ⁄ 99 und schuf ein Vereinshaus, in dem zahlreiche Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung präsentiert werden. Ohne den historischen Charakter des Gebäudes zu verlieren, ist es dem Planungsbüro gelungen, das alte Gebäude mit den notwendigen technischen sowie modernen Elementen zu verbinden.

An der ehemaligen Stadtmühle dreht sich seit Mai 2000 wieder ein mittelschächtiges Wasserrad. Die Veranstaltungsräume werden hauptsächlich vom Förderverein Groitzsch e. V. genutzt. In diesen Räumlichkeiten finden aber auch zahlreiche Kulturveranstaltungen statt und für private Feiern können diese angemietet werden.

Der neu gestaltete Mühlengarten lädt zum Verweilen ein. Außerdem bietet der Winzerverein im Winzerkeller selbst gekelterten Wein. Ein Trauzimmer wurde im Jahr 2001 im Dachgeschoß eingerichtet, sodass es Brautpaaren möglich ist, mit bis zu 40 Gästen den "Bund fürs Leben" im historischen Ambiente zum Erlebnis werden zu lassen.