Großstädteln

Großstädteln

Großstädteln ist einer der 8 Ortsteile von Markkleeberg. Er besitzt eine Kirche im neugotischen Stil.

Großstädteln ist ein lang gestrecktes Straßendorf und verfügt über einen Herrensitz, in dem in frühster Zeit die Ritter Pflugk residierten.

Nach mehreren Eigentümer erwarb 1730 der Leipziger Kaufherr Peter Hohmann das Anwesen. Er besaß bereits die benachbarten Orte Deuben, Cröbern und Crostewitz. 1734 baute sein Sohn, Karl Friedrich von Hohenthal, Schloss und Kirche im barocken Stil um. 1870 startete der damalige Eigner Christian Gottlob Weiß aus Kulmbach das Vorhaben "Tiefbau" bei Kleinstädteln. Diese ersten Unternehmungen scheiterten, trotzdem dominierte der Braunkohlentagebau die Region im 20. Jahrhundert. Großstädteln wurde dabei Teil des Trassenkorridors, der sich bis Böhlen hinzog und zwischen den Tagebauen Zwenkau und Espenhain bestehen blieb.

Ende der 30–er Jahre "entsprangen" entlang der Hauptstraße beachtliche Wohnsiedlungen, danach wuchs die Bevölkerungszahl stark an. Gaschwitz und Großstädteln vereinigten sich baulich.