Hainichen

Erste geschichtliche Anhaltspunkte für Hainichen findet man 1378 im Sammelband der sächsischen Geschichtsforschung.

Am Anfang des 14. Jahrhunderts erfolgte die Besiedlung durch des Grafen Wiprecht von Groitzsch. Die ersten Bewohner waren landlose Bauern aus Franken und Sorben aus dem ostelbischen Raum.

Hainichen
1576 wurde in Hainichen das Rittergut Hainichen erstmals erwähnt.

Zu Hainichen gehört eine Dorfkirche.
Die Kirche ist ein Saalbau um 1700 mit quadratischem Turm.

Um 1840 zählte das Dorf außer dem Rittergut vier Pferdner, zwölf Hintersässer und neun Viertelhufengut Besitzer auf.

Hainichen besaß eine Schänke, eine Schmiede, einen gemeindeeigenen Steinbruch sowie auch eine Bockwindmühle, die man an der Straße von Trages am Ortseingang von Hainichen finden konnte.

1930 wurden 418 Einwohner gezählt. Jüngere Bürger zogen in den sechziger Jahren in Neubauten des Ortes Kitzscher und der Stadt Borna.

Nach 1990 sind bestehende Häuser saniert und neue gebaut worden, beispielgebend sei die Siedlung "An der Schmiede". Eine Verjüngung des Ortes wurde besiegelt, wodurch der Ort wieder 483 Einwohner zählte.

Ein kleines Gewerbegebiet trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung bei.

1998 wurde Hainichen in die Stadt Kitzscher eingemeindet.