Die Klosterkirche von Kitzen
OT Hohenlohe

1191 wurde Hohenlohe erstmals urkundlich erwähnt. Als Zeuge wird der Priester Gregorius de Lo in einer Urkunde namentlich benannt. Im 12. Jahrhundert ist die erste Kirche in
Klosterkirche in Kitzen
Hohenlohe zur Zeit Wiprechts erbaut. Zuerst entstand wahrscheinlich ein wehrhafter Turm, und es erfolgte der Anbau an der östlich gelegenen Holzkirche sowie deren Ersatz durch eine Steinkirche um 1150.

Von 1445 bis 1450 führte der "Thüringer Bruderkrieg" zur erneuten Bewährung der Hohenloher Wehrkirche. Tillys Truppen plünderten im Jahre 1631 Pegau später auch Hohenlohe und steckten das ganze Dorf in Brand, dabei brannten die meisten Höfe einschließlich Pfarre und Schule nieder. Ein Schicksalsschlag für die Bürger war die daraus resultierende Zerstörung der Kirche.

Die Kirche von Hohenlohe wurde 1680 mit einer Orgel ausgestattet, zu deren Beschaffung im Jahr 1677 am Seegeler Wunderbrunnen Geld gesammelt wurde. Das neue Pfarrhaus konnte 1703 fertig gestellt werden, zuvor mussten die Pfarrer in Kitzen leben. 1750 wurde die Kirchturmuhr in Hohenlohe durch den Sohn der Thesauerin Maria Hinze eingebaut, die zu dieser Zeit den Seegeler Wunderbrunnen besaß. Der Bau einer neuen Schule wurde im Jahre 1755 durchgeführt. Für die Kirche wurde 1786 ein barocker Holzaltar herbeigeschafft.

Die Eingemeindung des östlich vom Floßgraben liegenden Teils von Hohenlohe nach Kitzen erfolgte 1908. 1937 geschah der Zusammenschluss von Hohenlohe und Kitzen zu Kitzen.