Kitzen

Bis zum 9. Jahrhundert war das Gebiet um Kitzen von Sorben besiedelt. Diese wurden durch deutsche Siedler verdrängt. 1073 – erste urkundliche Erwähnung von Kitzen.

Im Jahre 1646 wurde eine Solequelle entdeckt, welche nach 30 Jahren wieder versiegte. Die Region war von 1806 bis 1813 stark von den napoleonischen Kriegen betroffen. Kitzen lag 1813 im Mittelpunkt der Entscheidungsschlachten der Völkerschlacht, besonders Lützow und Theodor Körner traten hervor. Durch Separation im 19. Jahrhundert erlangten die Bauern ihre Unabhängigkeit. Ab 1900 erfolgte eine umfassende Neugestaltung der Dörfer mit zunehmendem wirtschaftlichem Aufschwung. Durch die Bodenreform wurde die Region überwiegend für die Landwirtschaft genutzt.

Kitzen
Die Grenze zu Sachsen–Anhalt verläuft westlich der Gemeindegrenze. Etwas östlich von Kitzen ist der zukünftige Zwenkauer See. Kitzen umfasst 11 Ortsteile mit einer Fläche von 3.740 ha und ca. 2.200 Einwohnern. Dazu gehören Sittel, Löben, Peißen, Scheidens, Seegel, Kleinschkorlopp, Großschkorlopp, Eisdorf, Thesau, Hohenlohe sowie Werben.

Zu entdecken gibt es in Kitzen vieles wie das alte Rittergut, welches später das Kulturhaus wurde und heute als Gemeindeverwaltung dient. Angrenzend an die heutige Gemeindeverwaltung ist ein kleiner Park eingerichtet, in welchem die Besucher auch das Körnerstein– Denkmal bewundern können. Auch der 1579 angelegte Floßgraben, welcher wieder belebt wurde, ist einen Blick wert.

Das Lützowhaus, mit einer Gedenktafel versehen, zeugt von geschichtsträchtigen Ereignissen in Kitzen. Ebenfalls zu empfehlen ist die etwas außerhalb gelegene Klosterkirche.

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann nehmen Sie teil unter www.kitzen.de