Einige bedeutsame Gesichtspunkte der Stadt Kitzscher

Im 8. ⁄ 9. Jahrhundert wurde Kitzscher von den Sorben gegründet, die sich im Bereich des ehemaligen Herrensitzes sowie um den Kirchberg ansiedelten. Erstmals namentlich wurde Kitzscher (Kiczschere) im Jahre 1251 erwähnt. Bezeugt wurde dies durch Guntherus de Kitzscher in einer Stiftungsurkunde des Klosters Grimma.

Nach dem Tode des Christoph von Kitzscher im Jahre 1676 erlosch das Geschlecht derer von Kitzscher, die Patronen des Ortes waren.
Kitzscher
Ihr Familienwappen befindet sich noch heute in der linken Hälfte des Stadtwappens. Eines der ältesten erhaltenen Gebäude ist die Kirche zu Kitzscher.

Der bekannte Theologe und Pädagoge Gustav Friedrich Dinter (der "sächsische Pestalozzi") wirkte in der Zeit von 1787 bis 1797 in der Schule, welche auch gleichzeitig das Pfarrhaus war und die 1574 an der Ostseite des kirchlichen Friedhofes errichtet wurde. Ebenso unterhielt er hier ein privates Lehrerseminar .

1974 wurde Kitzscher das Stadtrecht verliehen. Mit seinen 4 Ortsteilen Trages, Hainichen, Thierbach sowie Dittmannsdorf ⁄ Braußwig hat die Kleinstadt vieles zu bieten.

In den Vereinen und der Kirchengemeinde der Stadt Kitzscher herrscht ebenso, wie in den kulturellen und freizeitlichen Einrichtungen ein reges Leben.

Für die Gäste besitzt Kitzscher Anteil an einem hervorragenden Aussichtspunkt im Südraum Leipzig mit der Öffnung der Hochhalde Trages. Außerdem wird vor den Türen Kitzschers ein Verbund zwischen Wald– und Wasserfläche eine hochwertige Erholungslandschaft entstehen und zwar der Bockwitzer See.

Kitzscher besaß einst ein Rittergut, an welchen heute noch das dazugehörige Wappen angebracht ist. Dieses hat die lange Zeit sehr gut überstanden .

Der Stadtkern von Kitzscher, ist durch die Sanierung und der Neuerrichtung von Einkaufsmöglichkeiten noch attraktiver geworden und lädt zum bummeln und schlendern ein. In diesem Zusammenhang entstand auch der Marktplatz der Stadt .

1994 wurde das neue Rathaus fertig gestellt. Ebenso befindet sich in dem Ortsteil Dittmannsdorf der Zucht– und Pensionsstall Harry Gruner.

Kitzscher hat eine kulturhistorische Bausubstanz im Altstadtbereich, sowie im Bereich der Bergmannsiedlung. Der Altstadtbereich soll seinen dörflichen Charakter beibehalten. Dieser hat ebenfalls große Bedeutung, wie die größte noch erhalten gebliebene Bergmannssiedlung in Sachsen, die in den 30er und 40er Jahren durch die frühere Bergbauindustrie des 20. Jahrhunderts entstand.

Die Gastronomie in Kitzscher bietet den Gästen einen weit gefächerten Speiseplan von "deftiger Hausmannskost" zu köstlichen "Eisspezialitäten" bis hin zur "Haute Cuisine".

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann nehmen Sie teil unter www.kitzscher.de