Stadt Kohren–Sahlis

Kohren-Sahlis
Der Ort wurde erstmals 974 erwähnt. Kohren war eine altslawische Doppelsiedlung mit Burg. Im Jahre 1435 ist ihr das Stadtrecht verliehen worden.

Die Sankt–Gangolf–Kirche von Kohren–Sahlis stammt teilweise aus dem 13. Jahrhundert. Neben der Kirche befindet sich ein Pfarrhof, welcher zum Übernachten einlädt. Die Wahrzeichen der Stadt, die zwei romanischen Rundtürme, die auf dem Burgberg stehen, sind Zeugen aus der Vergangenheit.

Die erste Töpferwerkstatt entstand 1763. Eine gute und lange Tradition hat das Töpferhandwerk, die Töpferei und Weberei waren die Hauptgewerbe in Kohren. Die Geschichte über das Töpferhandwerk wird im Töpfermuseum ausgestellt. Zwei ansässige Töpferwerkstätten produzieren heute noch ortstypische Kohrener Keramik und verkaufen diese auch.

Kohren und Sahlis waren früher eigenständig, im Jahre 1934 wurde Sahlis zu Kohren eingemeindet. Heute zählt die kleine Stadt ca. 2.000 Einwohner mit seinen Ortsteilen.

Die Ortsteile sind:
♦ werden als Straßennamen geführt
Kohren–Sahlis ♦ OT Eckersberg
♦ OT Neuhof
♦ OT Pflug
♦ OT Rüdigsdorf
♦ OT Terpitz
♦ OT Walditz
OT Altmörbitz
OT Dolsenhain
OT Gnandstein ♦ OT Wüstenhain
OT Jahnshain ♦ OT Linda
♦ OT Meusdorf


Ein Anziehungspunkt von Kohren–Sahlis ist heute noch der Töpferbrunnen, der 1928 von Kurt Feurriegel aus Frohburg geschaffen wurde. Er ziert als Mittelpunkt das Zentrum der Stadt. Ein Topf– und Krügermarkt findet jährlich am Sonntag nach Himmelfahrt statt, wo 40 Töpfer ihr Handwerk vorstellen. Dieses Treiben erweckt die Figuren des Töpferbrunnens zu neuem Leben.

Ein Blickfang ist im ehemaligen Bahnhofsgebäude eine Diesellok, die seit langen ihren Dornröschenschlaf hält, doch vom Verein liebevoll gepflegt wird. Langsam aber stetig wächst das Schienensystem, auf dem die Kohrener Eisenbahn bald wieder ihre Fahrt durch die Region aufnehmen wird.

Zum Schmunzeln regen die Bäche im Kohrener Land an:

"Den Anfang macht die Maus, sie wird von der Ratte gefressen, in welche sie einfließt. Diese wird Opfer der Katze. Aber auch die Katze muss unterliegen. Sie mündet in die Wyhra."

Sie können in Kohren–Sahlis nicht nur das Töpferhandwerk entdecken, sondern die schöne Natur bei einer Kutschfahrt der Familie Pohl. In der Stadt gibt es außerdem eine Sommerrodelbahn, die sich 527 m ins Tal schlängelt.

Besuchen Sie im Ortsteil Rüdigsdorf den eindrucksvollen Schwindpavillon und die schmucke Kirche.

Für Speis und Trank ist in den gastronomischen Einrichtungen in Kohren–Sahlis und ihren Ortsteilen gesorgt.

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann nehmen Sie teil unter www.kohren–sahlis.de.