Gärnitz, Kulkwitz und Seebenisch

Im Jahre 1360 wurde Kulkwitz erstmals erwähnt.
Die Gemeinde besteht heute aus den drei Ortsteilen Gärnitz,
Seebenisch und Kulkwitz mit rund 1.000 Einwohnern.

Kulkwitz, Gärnitz und Seebenisch
Im historischen Ortsteil Kulkwitz steht eine romanische Kirche aus der Zeit um 1200. Der Turm über dem Chorraum sowie eine halbkreisförmige Apsis (halbrunde Altarnische) sind Sehenswürdigkeiten in der Leipziger Umgebung.

Das Braunkohlewerk entstand 1865 in Göhrenz, später in Kulkwitz. Die Braunkohle wurde 75 Jahre lang im Tiefbau gefördert. Die Stilllegung des Tagebaus erfolgte 1968.
Aus dem Restloch entstand in den letzten Jahren das attraktive Badeparadies Kulkwitzer See für Jung und Alt.

In Kulkwitz befindet sich das Naturschutzgebiet Kulkwitzer Lachen, welches seltenen Tier– und Pflanzenarten Lebensraum bietet.