Stadt Markkleeberg

Markkleeberg
Markkleeberg erhielt am 1. Juni 1934 das Stadtrecht und im Jahre 1936 die Erlaubnis für ein Wappen.

In der Völkerschlacht vom 14. bis zum 19. Oktober 1813 wurde die Herrschaft Napoleons beendet. Am 16. Oktober 1813 war eine der drei Hauptschlachten. Die größte Reiterschlacht der Neuzeit fand bei Wachau statt, welcher heute ein Ortsteil von Markkleeberg ist. Aus dieser Zeit stammt das Historische Torhaus, welches zur Ausstattung des ehemaligen Rittergutes gehört. In seiner Nähe befindet sich die Auenkirche Markkleeberg.

Aus dem Jahre 1717 stammt die Martin–Luther–Kirche.

Von dem Braunkohlentagebau wurde mehr als die Hälfte der heutigen Stadtfläche in Anspruch genommen. Markkleeberg hat sich in jüngster Geschichte durch die DDR–Landwirtschaftsausstellung "agra" einen internationalen Namen gemacht. In der Nähe des Agraparks steht das Westphalsche Haus.

Die weltweit größte Bedeutung verschaffte sich die Stadt allerdings "unterirdisch". Unter den Archäologen und Geologen errang der Fundplatz in Markkleeberg Weltruhm. 280.000 – 300.000 Jahre alte Werkzeuge, welche aus Feuerstein hergestellt wurden, weisen auf eine frühe Existenzform des Homo sapiens in der Region zurück. Der Fundplatz in Markkleeberg zählt zugleich als älteste Fundstelle Sachsens.

Großstädteln ist ein Ortsteil von Markkleeberg und besitzt eine Kirche aus dem Jahre 1880.
Ein weiterer Ortsteil ist Auenhain, der durch seinen Modellbaupark bekannt geworden ist. Am Rande des Parks hat der Besucher eine eindruckvolle Sicht auf den zukünftigen Markkleeberger See.

Ortsteile von Markkleeberg:

Markkleeberg ist auch kulinarisch eine Reise wert. Denn von "B wie Bayerischer Hof" bis "W wie Waldcafe zur Mühle": In der Stadt und ihren Ortsteilen finden Sie ein abwechslungsreiches Angebot feiner Verführungen.

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann nehmen Sie teil unter www.markkleeberg.de.