Haselbacher See

Haselbacher See
Tief im Süden des Leipziger Landes, zwischen Regis–Breitingen, Heuersdorf und Ramsdorf, liegt der Haselbacher See. Mit einer Größe von 350 ha und einer Tiefe von 10 bis 30 Metern ist er eine gleichwerte und lohnenswerte Alternative zum Speicherbecken Borna, zumal der Kammerforst den See reizvoll umschließt.

Die Strukturierung der Landschaft aus dem Tagebau Haselbach erfolgte im Jahre 1977, bereits 1974 die Ausweisung als Naturschutzgebiet. Um die Gestaltung zum Haselbacher See zu vollenden, wurde die Flutung für den Zeitraum September 1993 bis 2002 angesetzt. Durch den Überlauf in das kleine Flüsschen Schnauder wird er sich in der Zukunft selbst regulieren.

Haselbacher See
Das Landschaftsgebiet Haselbacher See ist für Touristen ganzjährig zugänglich und bietet Entspannung und Erquickung zugleich. Die Zusammenarbeit bei Freizeitaktivitäten und Tourismusfragen wird grenzüberschreitend gestaltet werden, da sich ein kleiner Teil des Sees im Thüringer Land befindet. So finden schon jetzt in regelmäßigen Abständen abwechslungsreiche Veranstaltungen der Thüringer Dörfer statt, die Besucher aus nah und fern gern annehmen. Interessant für Wasserraten ist das Betreiben des Surfclubs, der von den Sachsen zum Teil gepachtet wurde. Der Ausbau einer Urlaubersiedlung auf der Seite von Ramsdorf liegt im Rahmen zukünftiger Planungen.

Entdecken Sie auf einer Fahrt mit der Kohlebahn das Dreiländereck Sachsen ⁄ Thüringen ⁄ Sachsen–Anhalt. Die Reise führt von Regis–Breitingen nach Meuselwitz und wieder zurück.