Werbener See

Zwischen den Dörfern Seegel, Großstorkwitz und Werben befand sich der ehemalige Tagebau Werben. Auf einer Größe von 79 ha lädt er heute zum Baden und Angeln ein, obwohl sein Flutungsende in langer Ferne liegt. Seit 2002 ist er im Besitz der Gemeinde Kitzen.

Werbener See
Zu erreichen ist der See über die B 2 – aus Richtung Leipzig kommend, Abfahrt Zwenkau bis nach Seegel. Das Verkehrsnetz wird zudem eine Aufwertung erfahren durch den Bau der A 38 und der ehemaligen Ortsverbindungsstraße Werben–Muschwitz. Die schnelle Anbindung über Sachsen–Anhalt ist somit gewährleistet.

Der Werbener See ist ein junger See. Der Betrachter entdeckt noch immer Spuren und Einschnitte, die der Tagebau durch die Landschaft geschaffen hat. Bäume ragen aus dem Wasser. Kleine Inseln, Halbinseln und Baien haben sich gebildet. Wasservögel siedeln sich zur Rast und Brut an.

Der Werbener See wird ausschließlich zur Entspannung und Erholung als Badelandschaft genutzt. Aufgrund gering nutzbarer Wasserfläche, der fehlenden Anbindung zu anderen Seen sowie der Randlage im Süden des Leipziger Landes erfolgt keine wirtschaftliche Fischereinutzung. Für den Anglerverband, der Pächter dieses Sees, ist die Werbener Ortseite zum Fischen freigegeben. Der Fischbesatz besteht aus Karpfen, Schleie, Weißfisch, Aal und Hecht.