Geschichte Niedergräfenhain

Niedergräfenhain
Niedergräfenhain wurde erstmals urkundlich im Jahre 1274 erwähnt. 1104 warb Wiprecht von Groitzsch die Siedler aus dem Rheinfränkischen für Niedergräfenhain. Die Ansiedlungen entstanden als Straßen–, Reihen– oder Hufdörfer an Wasserläufen, oftmals an älteren Handelswegen.

1831 wurde die Kollatur (Recht der Amtsvorgabe) von Kirche und Schule den Herren Gebrüder Heinrich, Detlev und Alexander von Einsiedel auf Syhra übertragen. Durch den Kauf ehemaliger Bauerngüter schuf Abraham von Einsiedel aus Syhra das so genannte Vorwerk.

Direkt an der B 7 liegt Niedergräfenhain und gehört seit 1994 zur Stadt Geithain. Sehenswürdig ist die um 1872 erbaute Eisenbahnbrücke, die mit weiten Bögen das Eulatal überspannt. Die zum Teil unter Denkmalschutz gestellten Drei– und Vierseitenhöfe besitzen noch vollständig ihre dörflich–bäuerliche Struktur. Der Ort verfügt über eine Gewerbeansiedlung, die durch die Bachaue der Eula mit angrenzenden Streuobstwiesen geprägt wird.