Einige bedeutsame Gesichtspunkte der
Stadt Pegau

Eingebettet in der Elsteraueregion bezaubert Pegau mit historischen, kulturellen und modernen Ambiente.

Im Jahre 1039 bekam die Stadt seine urkundliche Ersterwähnung. Der junge Wiprecht aus der Nordmark kam 1073 in diese Gegend und baute eine Burg in Groitzsch. Er prägte auch in Pegau das Bild der Stadt. Mit der Stadtkirche St. Laurentius, die sich aus einem Kloster entwickelte, schaffte er ein bedeutsames Kunstwerk. Kaiser Barbarossa bestätigte im Jahre 1172, nach dem Aussterben des Geschlechts der Wiprechtiner, dem Pegauer Kloster das Münz– und Marktrecht. Diese kaiserlichen Privilegien boten den Kaufleuten Schutz. Infolgedessen entwickelte sich aus dem Dorf Pegau eine der ersten Städte östlich der Saale. Nach der Schlacht bei Lucka zerstörte Markgraf Dietzmann 1307 das Kloster sowie die Stadt.

Pegau
Herzog Georg verlieh Pegau 1504 ein neues Stadtwappen. Durch die Truppen des schwedischen Generals Torstensen wurde Pegau 1644 vernichtet. In der Zeit August des Starken wurden an allen wichtigen Knotenpunkten Postmeilensäulen errichtet, so auch in Pegau. Während der napoleonischen Kriege 1813 machten die Truppen der beteiligten Kriegsmächte hier Station, darunter 2 berühmte Persönlichkeiten: Kaiser Napoleon I und Zar Alexander I. Am Junghanns´schem Haus auf dem Kirchplatz, erinnert noch heute eine Gedenktafel daran.

1898, zum 25–jährigen Thronjubiläum des sächsischen Königs Albert, wurde in Pegau eine Stiftung ins Leben gerufen mit dem Ziel ein Ort der Erholung zu schaffen – das Wäldchen "König–Albert–Hain". Gut ein Jahrzehnt später wird Pegau an das elektrische Netz eingebunden.

Als ob es nicht genug gewesen wäre – die Geschichte erfuhr wiederum leidvolles Elend. Das Jahrhunderthochwasser im Jahre 1954 ergoss seine Wassermassen über Pegau.

Als Erfrischung für die Bürger an heißen Sommertagen erfolgte im Jahre 1964 der Bau des Stadtbades. Der Schlachtruf "Pegau Helau" eröffnete im selben Jahr die 1. Pegauer Karnevalssaison.

Kurz nach der Wende wird das Gewerbegebiet auf der Carsdorfer Höhe erschlossen, die Altstadtsanierung sowie die Restaurierung des Rathauses vorangetrieben.
1993, 3 Jahre vor der glanzvollen 900 Jahrfeier Pegaus, erfolgte die Eingemeindung von Wiederau, Weideroda und Großstorkwitz.

Vielseitige Veranstaltungen im kulturellen und sportlichen Bereich beleben die Stadt und ihre Ortsteile.

Eine bunte Palette an gastronomischen Einrichtungen erwartet Sie in Pegau.

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann nehmen Sie teil unter www.pegau.de.

Pegau – eine Kleinstadt mit Herz und Historie!