Pötzschau

Pötzschau
Aus den Dörfern Großpötzschau, Kleinpötzschau und Dahlitzsch vereinigte sich am 01. April 1934 die Gemeinde Pötzschau. Etwa 10 km von Borna liegt sie an der Gösel.

1206 ist Pötzschau als Herrensitz Beschew erstmals genannt. Seit 1774 wird in Kirchenbüchern der Ort als Großpötzschau bezeichnet. 1469 wird Dahlitzsch urkundlich genannt.

Pötzschau existiert als ein Sackgassendorf im slawischen Altsiedelgebiet. Im Westen besteht noch heute ein mit einem Graben umgebener Malberg, der bis zum Mittelalter als Zufluchtsort diente.

Ab 1836 wurden archäologische Fundstücke zu Tage gefördert, wie topfartige Gefäße, eine Streitaxt und ein Sporn. Im Jahre 1844 veränderte ein großer Brand den Ort wesentlich. Das bestätigt die ungewöhnliche Lage der Kirche am westlichen Ende.

1956 lebten in der Gemeinde über 600 Bürger. Heute werden nur noch 280 gezählt.

In Pötzschau gibt es einen Pferdeoffenstall, welcher von der Familie Pidun geführt wird.