Prießnitz

Prießnitz
Im Jahre 977 wird der Ort anlässlich einer Schenkung Ottos II. an das Bistum Merseburg als königlicher Hof erwähnt. 983 wird beurkundet, dass das Dorf Prießnitz zum Magdeburger Bistum gehört. Vom späten 14. Jahrhundert bis 1920 ist der Ort im Besitz der Familie von Einsiedel. Das Straßenangerdorf verfügt über eine spätgotische Kreuzkirche (um 1500). 1616 erfolgte ein Umbau im Stil der niederländischen Spätrainessance. Zu sehen sind 30 Protestanten – Bildnisse von J. Wendelmuth aus Pegau. Das Schloss wurde 1605 ⁄ 1606 errichtet. Prießnitz besitzt mit dem 1712 errichteten Umgebindehaus das einzige "Bauernrathaus" der Region. Die ländlich geprägte Kommune besteht zumeist aus landwirtschaftlicher Nutzung, kleinen Teichen und zahlreichen Weidetierhaltungen sowie Reiterhöfen.

Prießnitz gehört zur Gemeinde Eulatal. Die Gemeinde besteht aus 9 Ortsteilen u.a. Flößberg, Frankenhain, Trebishain, Prießnitz, Hopfgarten, Ottenhain. Sie wurde nach der großen und kleinen Eula benannt. 1994 erfolgte der Zusammenschluss der 5 Großgemeinden.

Sehenswert in Prießnitz sind ein Bauernrathaus mit Anbau von 1697, das Rittergut mit seiner Ortsbebauung im barocken Baustil aus dem Jahre 1741 und die Dorfkirche aus dem 15. Jahrhundert. Ebenfalls zu erwähnen ist der alljährlich stattfindende Prießnitzer Bauernmarkt. Zum Staunen lädt die durch den Heimatverein Prießnitz gegründete Heimatstube im Schloss Prießnitz ein.

Nach so einem Tag kann man seinen Hunger im Bierstübl stillen.