Ramsdorf

Ramsdorf

Ramsdorf liegt 12 km südwestlich von Borna und war bis vor kurzem ein Bauerndorf mit rund 500 Einwohnern. Es entwickelte sich infolge des 1898 gegründeten Braunkohlewerkes sehr rasch zu einer Industriegemeinde. Dadurch stieg die Einwohnerzahl stetig an. Sie erreichte im Jahr 1935 mit 1270 Bewohnern ihren Höchststand.

Ramsdorf findet seine Ersterwähnung im Jahre 1296 als Ramsvoldesdorf. Es ist ein Mehrgassendorf mit einer anfänglich romanischen Kirche. In dieser befinden sich Grabdenkmäler von 1597 und 1606 derer von Bühnau.

Die Nachbardörfer Wildenhain und Hagenest bildeten seit 1945 die Gemeinde Hagenest, zu der auch die Mühle Löbschütz gehörte. Diese wurde 1960 von der Braunkohle devastiert. Im Jahre 1973 erfolgte die Eingemeindung von Hagenest nach Ramsdorf.

Im Ort befindet sich der Kutsch– und Kremserfahrbetrieb Edgar Eckner.