Raschwitz

Wenn Sie nach Raschwitz kommen, werden Sie begeistert sein! Gründerzeit– und Jugendstilvillen mit parkähnlichen Gärten, Alleen sowie moderne Einfamilienhäuser verbinden sich zur einzigartigen Kulisse.

Raschwitz
Raschwitz bestand über Jahrhunderte aus überwiegend einem Gut, welches auf den Grundmauern einer Wasserburg errichtet wurde. Aufgrund zahlreicher Eigentümer durchlebte es bewegende Zeiten. Der Verwalter der Kühleweins, eine der begütertsten Familien von Leipzig, eröffnete 1763 einen Kaffeegarten für die gehobene Gesellschaft. Sogar der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) besuchte das feine Lokal.

Im Jahre 1889 erwarb der Rittergutsbesitzer Walter Kees das Gut. Er ließ das Herrenhaus samt Park instand setzen sowie neue Straßen erbauen und beschleusen. Alle Feldgrundstücke wurden parzelliert und in 2 Hauptteilen veräußert. Der Zeitungsverleger und Königlich–Württembergische Konsul Paul Herfurth (1855 – 1937) kaufte den südlichen Teil, auf den er sein Herrenhaus – das Weiße Haus – errichten ließ.

Genießen Sie die ländliche Küche im "Forsthaus Raschwitz".
Nach den Plänen des Baumeister Julius Hoffmann im Landhausstil errichtet, war es Ende des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugslokal. Gastwirt Röderich Gempe wußte um die Wirkung des prächtigen Putzbaus mit Veranda, der zudem verkehrsgünstig an der Route Nürnberg – Leipzig lag. So verwundert es nicht, dass es nicht nur Leipziger, sondern auch ortsfremde Gäste magisch anzog.
Der "Aufstieg" vom Kaffeehaus zum Raschwitzer Forsthaus war vorprogrammiert. Dokumente um 1920 bezeugen Sitzplätze von sage und schreibe 3.000 Plätzen im Freiem.
Nach der stilvollen und historischen Sanierung in den 90-er Jahren wurde das Traditionshaus am 17. Oktober 1997 wieder eröffnet.

Ergründen Sie den Markkleeberger Ortsteil auf dem Pleiße-Radwanderweg, beginnend am Westphalschen Haus.