St. Georgenkirche

Zu Ehren des Heiligen Georgs wurde um 1140 die romanische Pfeilerbasilika mit dem nördlichen Turm errichtet. Der quadratische Turmbau und der Westgiebel, die Fensteröffnungen mit zierlichen Säulen sowie ein Reliefkreuz mit Blattschmuck aus Sandstein lassen den Baustil der Romanik noch heute deutlich erkennen.
St. Georgenkirche

1718 beauftragte der Kirchenpatron Christian August Freiherr von Friesen auf Rötha den berühmten Orgelmacher Gottfried Silbermann eine Orgel mit 22 Registern auf 2 Manuale (Handklaviatur) und Pedal zu konstruieren. Die Kosten betrugen 1.400 Taler inklusive Nebenarbeiten, das enspricht dem gegenwärtigen Wert einer neugebauten Orgel. Die Einweihung fand am 10. November 1721 feierlich statt. Die Orgel befindet sich nach der letzen Restaurierung im Jahre 1980 heute noch in einem guten Zustand; die Pfeifen sind original erhalten geblieben.

Die Georgenkirche zeichnet sich durch ein schönes Interieur aus. Seit 400 Jahren erklingen drei Bronzeglocken und laden zum gesegneten Gottesdienst ein.