Rötha

Rötha
Der Ort wurde erstmals 1127 urkundlich erwähnt, im Jahre 1292 bekam Rötha das Stadt– und Marktrecht verliehen. Um 1900 war Rötha ein gern besuchter Ausflugsort. Doch durch den Braunkohleabbau in der Nähe verlor er an Attraktivität. Heute verleiht man der Gartenstadt Rötha durch Wohnungsbau und grünen Oasen neue Reize. Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Reit– und Kutschbetrieb Ursula Reich.

Die St. Georgenkirche wurde im Jahre 1140 fertig gestellt. Ihr Innerstes ist schmuckvoll ausgestattet. Die St. Marienkirche wurde um 1520 erbaut.

Rötha besaß ein Schloss, welches zur Völkerschlacht um 1813 für einige Tage als Hauptquartier der Verbündeten diente, aber aus Sicherheitsgründen wurde das Schloss leider gesprengt. Von der Schlossanlange ist bis heute nur noch der Schlosspark übrig geblieben. Dieser Park enthält zahlreiche botanische Kostbarkeiten. Die Wege um den Schlossteich laden zu einem Spaziergang ein.

1911 fasste der Stadtgemeinderat den Beschluss, eine Wasserleitung zu bauen. Im Jahre 1914 entnahmen die ersten angeschlossenen Haushalte das Wasser aus der Leitung. Im Zuge dieser Baumaßnahmen entstand der weithin sichtbare Wasserturm.

Durch Anlegen von Obstplantagen des Heinrich Freiherr von Friesen entwickelten sich in der Stadt verschiedene Keltereien. Eine dieser existiert heute immer noch: die Großkelterei Rötha GmbH bietet vielen Menschen Arbeit.

Am südlichen Rand ist ein Stausee in der Pleißenaue angelegt worden, der sehr reizvoll ist.

Das Wappen von Rötha erzählt eine spannende Geschichte. Über diese und weitere Sagen, die sich um Rötha ranken, können Sie sich in der Heimatstube informieren.

Appetit bekommen? Dann kehren Sie ein in Röthas Gastronomie !

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann nehmen Sie teil unter www.roetha.de.