Schloss und Schlosspark von Rötha

Der Name "von Friesen" ist eng mit der Historie Röthas verbunden. Am Dresdener Hof gewann die Adelsfamilie einen bedeutenden Einfluss. Mit dem Erwerb des Schlosses und Rittergutes zu Rötha am 12.8.1592 legte Karl von Friesen den Grundstein für seine Nachkommenschaft.

Ende 1969 riss man das Röthaer Schloss ab. Es beinhaltete eine wertvolle Sammlung von Kostbarkeiten; das Speisezimmer im Zopfstil ist den Besuchern in der Burg Gnandstein zugänglich.
Schloßpark


Das frühbarocke Anwesen beinhaltete einen nach französischem Typus modellierten Park. Heute erinnert im Park ein Gedenkstein an die Wirren der Leipziger Völkerschlacht im Oktober 1813. Der Landsitz diente als Hauptquartier der Verbündeten Sachsens.

Schlossteich und ein einzigartiger Baumbestand laden zum Studieren und Verweilen ein. Das Gewässer umrahmen hauptsächlich Spitzahorn, Trauer– und Silberweiden. Hundert Jahre alte Stieleichen, Rosskastanien, Erlen, Buchen und Linden runden das Bild, teilweise mit einem Teppich aus Efeu überzogen, ab. Auf dem Platz des ehemaligen Schlosses finden Sie einen Ginkgo–Baum und eine Sumpfzypresse, die mit ihren 20 Metern die imposantesten Bäume darstellen.
Ein über 4 km langer Rundweg, umgeben von Wald, verbindet den Schlosspark mit dem Röthaer Stausee.