Störmthal und Güldengossa

Störmthal und Güldengossa liegen idyllisch im Nordosten des zukünftigen Störmthaler Sees. Die Güldengossaer sind seit 1973 der Gemeinde Störmthal zugehörig, im Jahre 1996 wurden beide Großpösna unterstellt.

Natürlich wahrt ein gewählter Ortsvorstand eigene Interessen u. a. die Erstellung von Naherholungskonzepten innerhalb der Gemeinde wie die Ansiedlung als Wohnstandort. Diese Politik trägt Früchte. Die Einwohnerzahl erhöht sich ständig und sanierte, schmucke Drei–und Vierseitenhöfe prägen das dörfliche Bild in Störmthal.

Bis Mitte der 70–er Jahre unter Bergbauschutz stehend, sollte aufgrund der Kohleförderung die Umsiedlung bis 2005 erfolgen.
Güldengossa
Der Beschluss zur Stilllegung des Tagebaus Espenhain aus dem Jahre 1993 gab Störmthal eine zweite Chance. Mit der Entstehung der Landwirtschafts AG Wachau–Störmthal, der Zentraldeponie Cröbern sowie dem Ausbau eines Gewerbeparkes mit Anschluss an die A 38 entwickelte sich der wirtschaftliche Aufschwung. Das wohl bekannteste Unternehmen ist die Blüthner Pianofortefabrik GmbH.

Im kulturell–gesellschaftlichen Bereich soll das barocke Güldengossaer Schloss zum Tagungshotel umgestaltet werden. Überlebensgroße Skulpturen im Schlosspark sowie eine "Europäische Friedensgedenkstätte" werden die Erinnerung an die Völkerschlacht 1813 wach halten.
Die kleine Kirchgemeinde in Güldengossa ist auf der Suche nach Investoren, aber das Störmthaler Gotteshaus erstrahlt bereits in neuem Glanz.

In Störmtal befinden sich zwei Pferdehöfe: Pferdehof Werk und Otto´s Reiterhof.