Streitwald

Woher kommt der Ort Streitwald?

Der Streitwald, der einst den Namen Rochlitzer Wald trug, gehörte bis 974 zum Stift Merseburg. Der Forst, der sich von der Wyhra bis zur Zwickauer Mulde erstreckte, war ein Geschenk an den Bischof Giseler von Merseburg durch Kaiser Otto II. Da gegen die Anordnung, ein Jagdverbot des Bischof Dietmar verstoßen wurde, ließ er zu Ostern den Großteil des Geheges niederreißen. Mit dem Tod des Bischofs im Jahre 1018, wurde die 21–jährige Streitfrage über die Besitzverhältnisse beendet. Von dieser Zeit an trug der Wald den Namen Streitwald.

Furt der Wyhra
Am Rande des Waldes wurde der Ort Streitwald gegründet und im 18. Jahrhundert erstmals erwähnt. Aufgrund der Sorbischen Abstammung von Wolftitz wurde der Ort mit ca. 300 Einwohnern 1934 von Streitwald eingemeindet. Im Jahre 1972 ist Streitwald in die Stadt Frohburg eingemeindet worden.

Besonders sehenswert in Streitwald ist die Furt der Wyhra.

Jägerhaus
Nennenswert in Streitwald ist die Gaststätte und Pension "Jägerhaus" als touristisches Ziel sowie Wanderungen ins Kohrener Land.

Auf dem Damm der ehemaligen Wyhratalbahn verläuft die Wanderung im Streitwald. Durch das Einstellen der Bahn kann von Streitwald in Richtung Gnandstein oder Kohren–Sahlis die Wanderung weitergeführt werden.