Thräna

Südlich von Borna an der "Altenburger–Leipziger–Chaussee" gelegen, leben gegenwärtig 900 Einwohner in Thräna.

Die Ersterwähnung dieser slawischen Siedlung wird auf das Jahr 1181 datiert, die Bezeichungen Drenewe, Drenow, Drenawe, Drenaw und Threna gaben dem Ort seinen Namen. Über einen langen Zeitraum war Thräna dem Amt Altenburg und der Pfarrei Treben unterstellt. 1952 gliederte man ihn dem Kreis Borna an, 1997 wurde er zu Wyhra eingemeindet.
Thräna

Die Braunkohlenförderung, die Ende des 19. Jahrhunderts in der Region Einzug hielt, veränderte auch in Thräna die Dorfstruktur. Mit dem Bau der Niederlausitzer Brikettfabrik 1907 erfolgte ein verstärkter Zuzug bis in die 50-er Jahre. Einige Anwesen an der Straße Borna–Altenburg wurden nach der Devastierung Blumrodas 1958 zu Thräna aufgenommen.

Beachtliche Naturlandschaften sind das Speicherbecken Borna und das Rückhaltebecken Regis–Serbitz, die sich in der Nähe befinden.