Rundwanderweg Halde Trages mit Aussichtsturm

Halde Trages

In den Jahren 1930 und 1940 entstand die Halde Trages des Tagebaus Espenhain. In den 1950er Jahren wurde mit der Aufforstung begonnen. Die Halde hat eine Höhe von 68 m und ist 2 km lang. Zwischen Espenhain, Mölbis, Trages und Thierbach liegt die Halde.

Am 5.Juni 1999 fand ein Fest zur Eröffnung der Halde statt, unter Anteilnahme von rund 1000 Einheimischen und Gästen.

Halde Trages
1999 wurde ein Rundwanderweg der Halde eröffnet, welcher in 2–3 Stunden bewandert werden kann. In Mölbis machen Wegweiser auf den Rundwanderweg der Halde aufmerksam.

Wissenswertes zu Tieren, Pflanzen und Lebensräumen, zu der Erosionslandschaft, zu dem Kippenwald und zu den Rutschungen in den 50er Jahren werden auf Informationstafeln angeboten. In der Umgebung hat man ein schönes Panorama auf das ehemalige Braunkohlenveredlungswerk Espenhain.

Von der Hochhalde Trages aus, können Sie ein weites Spektrum an verschiedenen Arten von Tieren und Pflanzen beobachten. Der Aussichtspunkt lädt zum Einblick der näher gelegenen Umgebung ein, die sich in der Zeit zu einer abwechslungsreichen Landschaft entwickelt hat.

Aussichtsturm

Im Februar 2002 wurde ein 32 m hoher Aussichtsturm nach drei monatiger Bauzeit eröffnet, der Einblicke in das Geiseltal und zum Erzgebirgskamm zeigt.

Die Höhe des Aussichtsturmes beträgt 228 m NN. In einer Höhe von 30 m kann man die Aussichtsplattform von über 160 Stufen erreichen. Ein 360 Grad unverbauter Rundblick wird auf das entstehende Neuseenland geboten. Zum verweilen und zum entspannen lädt eine Schutzhütte nahe der Südspitze ein.

Über die B 95 Leipzig – Borna ⁄ Abfahrt Espenhain, Landstraße Mölbis kann man die Trageser Halde erreichen. Für Spaziergänger und Radfahrer sind die Halde und der Turm zu jeder Zeit zugänglich.