Werben

Die erste urkundliche Erwähnung von Werben war im Jahre 1012 im Zusammenhang mit der 1004 erfolgten Neugründung des Bistums Merseburg.

Das Kirchenhäuschen wurde 1533 erweitert und zusätzlich ein Turm angebaut. 1587 vollendete sich der Bau vom Floßgraben, der die Fluren von Stöntzsch, Werben, Sittel, Thesau, Hohenlohe und Eisdorf berührte und die Weiße Elster mit der Saale verband. Das Jahr 1633 war für Werben eine große Herausforderung, da Tillys Truppen mit großer Grausamkeit dort hausten. Von Werben aus rückten die Soldaten vom schwedischen General Torstenson vor, die alles in Schutt und Asche legten. Durch die Einquartierung der napoleonischen Truppen im Jahre 1806 kam Werben in schwere Bedrängnis.
Werben


Sehr bedeutsam für die Entwicklung war im Jahre 1820 ein neues Schulhaus.

Die Werbener Kirche bekam 1829 eine neue Orgel, da 1813 die vorhergehende zerstört wurde. Nach vier Jahren wurde dann die komplette Kirche umfangreich renoviert.

1949 folgte der Zusammenschluss von Scheidens, Löben, Peißen und Seegel. 1950 kam Werben hinzu .

Durch das Tagebaurestloch wurde der erste Naturlehrpfad 1993 eingeweiht. Zum Baden und Wandern lädt der Werbener See seine Besucher ein. Ebenso sehenswert ist die Werbener Dorfkirche.