Wiederau


Wiederau
Wiederau, 1080 als Wiederhowe erstgenannt, war ursprünglich eine slawische Siedlung, die sich später zum Straßendorf entwickelte. Die Grundlage der Ansiedlung war der fruchtbare Auenrand der Weißen Elster. Im Jahre 1573 wurde der Kirchenliederdichter Johannes Mühlmann in Wiederau geboren. Von ihm ist u.a. das von Johann Hermann Schein und Johann Crüger vertonte "Dank sei Gott in der Höhe".

Unter hohem Einsatz der Heimatfreunde und Denkmalpfleger konnte das Dorf Wiederau vor der drohenden Devastierung durch die Braunkohle entrinnen. In den letzten Jahren entstanden in Wiederau neue Wohnsiedlungen am Pfarrholz und am Weiher. 1992 kamen Wiederau und seine ehemaligen Ortsteile Weideroda und Großstorkwitz aufgrund der Gemeindereform zur Stadt Pegau. In diesen Tagen zählt das Dorf Wiederau ca. 400 Einwohner.

Zu Bestaunen gibt es in Wiederau vieles wie z.B. die Dorfkirche, das Barockschloss aus dem Jahre 1705 und die beiden Wahrzeichen des Dorfes, die Funktürme.

Neben diesen Sehenswürdigkeiten befinden sich die Schmiede Littmann und die Wiederauer Reitschule im Ort.