Wyhra

Die Ersterwähnung des Siedlungsgebietes Wyhra war im Jahre 600. Die Gründung von Wyhra, Thräna, Zedtlitz geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Wyhra zur bäuerlichen Siedlung.
Wyhra


Der Ort erlitt eine starke Verwüstung im 30–jährigen Krieg. Es ist bekannt, dass 1633 und 1637 die Pest in Wyhra "wütete".

Ab dem Jahr 1840 begann die Erschließung der Gebiete für den Braunkohleabbau und daraus resultierte ein wirtschaftlicher Aufschwung durch zunehmende Industrialisierung. Bis 1990 bestimmte der Tagebau und dessen angrenzende Produktionsbereiche die Region, z.B. die Brikettfabrik in Zedtlitz und Neukirchen.

Die Eingemeindung von Zedtlitz fand 1993 und von Thräna 1997 statt. Die Ortschaft Wyhratal wurde am 01.01.2004 mit den Ortsteilen Neukirchen, Thräna, Wyhra und Zedtlitz in die Kreisstadt Borna eingegliedert.

Lohnenswert ist ein Besuch der jeden Sommer blühenden Orchideenwiese sowie das Volkskundemuseum. Zum Baden und Sonnen lädt die idyllische Gegend um den Harthsee ein.

Besonders hervorzuheben ist der Schnitzaltar in der St. Stephanus Kirche.