Einige bedeutsame Gesichtspunkte der Stadt Zwenkau

Zwenkau ist eine der ältesten Städte in Westsachsen. Die Gründung reicht bis in die Zeit der Besiedlung durch die Slawen zurück. Namentlich wird der Ort in einer Urkunde Otto II. erwähnt, die er am 30. August 974 in Frose bei Aschersleben ausstellte.

Zwenkau ist als Siedlungsplatz aber wesentlich älter. In der Umgebung weisen Bodenfunde auf bäuerliche Siedlungen bis ins 6. Jahrtausend v. Chr. hin. Der Ort bestand um das Jahr 1000 aus einer Burg und einem Suburbium.

Am 12. Mai 1712 brach in Zwenkau ein Stadtbrand aus und verwandelte den Ort innerhalb von zwei Stunden in einen Trümmerhaufen. Im Jahre 1826 wurde die Anzahl der Häuser bereits wieder mit 320 angegeben, dem Fleiß der Bürger konnte dies nicht hoch genug angerechnet werden.

Zwenkau besitzt den Beinamen "Mausezwenke" , dieser hat verschiedene Ursprünge.

Zu den denkwürdigen Persönlichkeiten, die weit über die Stadt hinaus bekannt sind, zählt der Architekt und Baumeister Clemens Thieme. Eines seiner markantesten Bauwerke ist der "Zwenkauer Wasserturm". Das weltweit bekannte "Leipziger Völkerschlachtdenkmal" wird ihm ebenfalls zugeschrieben.

Zwenkau
Der in Zwenkau geborene Adolf Ferdinand Weinhold (1841-1941) hatte bereits 1873 ein Vakuum–Doppelmantelgefäß entwickelt und gilt als eigentlicher Erfinder der Thermosflasche. Nach ihm wurde die Weinhold Arkade, eine kleine Einkaufspassage, benannt.

Die Imnitzer Kirche (ca. 15. Jahrhundert), die Johanniskirche (erbaut 1695) sowie die Laurentiuskirche zählen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Das seit 1972 bestehende Waldbad, die Stadthalle, das historische Gasthaus Schützenhaus mit seinem Rothenburger Erker, welches 1897 errichtet wurde sowie die Inbetriebnahme einer Vier–Feld–Tennishalle präsentiert neben den Wandermöglichkeiten im Eichholz (mit rund 150 ha Fläche), der Elsteraue und im Imnitzer Park schon jetzt vielen Gästen und Bürgern ein vielfältiges Angebot zur Freizeitgestaltung und Erholung.

Zwenkau ergänzt sich durch 6 Ortsteile. Löbschütz, zählt seit dem 01.01.1974 dazu. Großdalzig, Kleindalzig, Tellschütz und Zitzschen gehören seit dem 01.10.1993 ebenfalls zur Stadt. Nach einem Bürgerentscheid zählt die Gemeinde Rüssen–Kleinstorkwitz seit dem 01.10.1996 ebenso zu Zwenkau.

Mit den Ortsteilen kann die Stadt eine Einwohnerzahl von über 9000 vorweisen, die durch einen verstärkten Wohnungsbau auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird.

Zwenkau war vor 500 Jahren ein Knotenpunkt an der von und nach Leipzig führenden Fernhandelsstraße. Bis um das Jahr 1900 überwogen die Handwerks– und Gewerbebetriebe sowie die Landwirtschaft. Auch heute noch bietet die Stadt mit einem Gewerbegebiet von 45 ha nahezu 1500 Menschen Arbeit durch die Ansiedelung von etwa 50 mittelständischen Unternehmen seit 1992.

Der Stadtkern hat durch die Sanierung der Altbausubstanz sowie die Neuerrichtung von Wohn– und Geschäftshäusern erheblich an Attraktivität gewonnen, wie Sie sich auch selbst davon überzeugen können, wenn Sie Zwenkau einmal besuchen kommen.

Durch die vielseitigen Naherholungsgebiete in der Umgebung wie z.B. der Störmthaler See, sowie der Markkleeberger See , welche noch in der Flutungsphase sind und der Cospudener See , der schon freigegeben wurde, können sich die Gäste die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und die Natur genießen. Der Zwenkauer See wird sich ebenfalls in der Zukunft als Touristenziel präsentieren.

Gegenwärtig erhält man einen lebhaften Einblick vom weltweit nicht vergleichbaren Wandel der Landschaft und von der Geschichte des Bergbaus.

Das gastronomische Angebot der Stadt spiegelt eine kulinarische Bandbreite der Region wieder, diesbezüglich ist für jeden Besucher auch etwas Ansprechendes dabei.

Haben wir Ihre Neugier geweckt, dann nehmen Sie teil unter www.zwenkau.de

Erholungslandschaften werden künftig das neue Bild von Zwenkau bestimmen – einer Stadt mit einer Entwicklung "vom Bergbau zur Seenplatte".